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Kann kaltes Wasser Depressionen heilen?

Kälte ist für einen Biohacker nichts Neues. Jetzt mehren sich aber die Experimente, in denen sich Kälte als eine wirksame Methode zur Behandlung von Depression präsentiert.

„Wenn du merkst, wie dein Körper mit der Kälte fertig wird, dann merkst du, dass du mit allem fertig werden kannst.“ Der niederländische Weltrekordhalter im Aushalten von kalten Temperaturen Wim Hof ist schon lange überzeugt davon, dass die Kälte einer der besten Lehrer ist, um sich von körperlichen und mentalen Beeinträchtigungen zu heilen.*

*Für meine beiden Interviews mit dem Iceman Wim Hof in der Flowgrade Show, klicke hier (Episode 56 auf deutsch) und hier (Episode 62 auf englisch).

Wer sich einmal in einer Depression befand, der weiss, dass es sich nicht nur um eine Stimmungsschwankung handelt, sondern eine ernstzunehmende Krankheit, aus der man nur schwer wieder herauskommt.

Wenn klinisch diagnostiziert werden meist schnell Medikamente verschrieben. Was aber, wenn es eine natürlichere Behandlungsmethode gäbe, die sich gänzlich positiv auf deinen Körper und Geist auswirken würde? Und die dazu von Ärzten anerkannt und anstatt von Medikamenten verschrieben werden könnte?

Depressionsfrei nach nur vier Monaten

Diese Hypothese hat ein Doktor aus England an einer 24-jährigen Patientin getestet, deren Geschichte es daraufhin in die BBC Doku-Serie The Doctor Who Gave Up Drugs geschafft hat.

In diesem Experiment bekam Sarah, die seit ihrem siebzehnten Lebensjahr unter schweren Depressionen litt, die Aufgabe, jede Woche eine Runde in kaltem Wasser (unter 15 Grad Celsius) zu schwimmen.

Bereits nach vier Monaten war Sarah so gut wie beschwerdefrei, ohne auch nur ein einziges Medikament zu nehmen. Nach Aussage des Doktors braucht es zwar noch weitere Versuche, die Ergebnisse sind dennoch höchst vielversprechend. Wer weiss, vielleicht werden tatsächlich bald Eiswassertherapien anstatt von Medikamenten verschrieben?

Der Biohacker liebt die Kälte

Wer mir schon länger folgt, der hat wohl mitbekommen, dass die Kälte in meinem Lebensstil eine erhebliche Rolle spielt (auch die Skipiste ist vor meiner Unterhose nicht mehr sicher…). Jeder, der bereits Erfahrung mit der kalten Morgendusche oder einem Sprung ins eiskalte Wasser gemacht hat, weiss, dass an der Wirkung des kalten Wassers etwas dran ist.

Die Kälte ruft eine starke Reaktion unseres Nervensystems hervor, trainiert die Stressreaktion und führt zu einer Ausschüttung an diversen Hormonen, darunter Irisin, Adiponektin und Gonadotropin. Wer mehr dazu herausfinden will, der findet ein ganzes Kapitel dazu in meinem Buch Biohacking – Optimiere dich selbst und in meinen Artikeln und Podcast-Folgen zum Thema.

Artikel und Podcast-Interviews zum Thema Kälte

Auf der Flowgrade Webseite habe ich ebenfalls schon eine Anzahl an Inhalten rund um das Thema Kälte und Eisbaden. Hier ist eine Übersicht:

Als ab unter die kalte Dusche oder in einen frischen Bergsee!

Wenn du selbst unter einer Depression oder starken Stimmungsschwankungen leidest. Suche dir unbedingt Hilfe! Spreche mit Familienangehörigen und Freunden darüber. Der größte Fehler der meisten Betroffenen ist, nicht darüber zu sprechen. Und probiere es gleich mal mit einer kalten Morgendusche!

Wenn du jemanden kennst, der unter Depressionen leidet, dann leite diesem Menschen gerne diesen Artikel weiter und schenke ihr damit ein bisschen Inspiration. Wer weiss, vielleicht erleben wir bald weitere Geschichten wie die von Sarah aus dem beschriebenen Experiment.

Was war deine erste Erfahrung mit kaltem Wasser? Schreibe mir hierzu gerne einen Kommentar unter diesen Beitrag!

Allgemein, Biohacking, Energie, Stress Management
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