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Die Formel für garantierte Produktivität

Jeder Mensch verfügt täglich über begrenzte Ressourcen produktiver Energie. Diese sollten nicht vergeudet, sondern effektiv genutzt werden. [Update]

In der Verhaltensökonomie dient das Modell der „Ego-Depletion“ als Erklärung für die tägliche menschliche Herausforderung, produktiv zu sein. Nach dem Modell verfügen wir jeden Tag nur über eine begrenzte Willenskraft, die mit jeder Entscheidung, die wir treffen, aufgezehrt wird. Schon indem wir uns Gedanken über unseren heutigen Kleidungsstil machen oder uns überlegen, was wir gerne frühstücken würden, verbrauchen wir diese wertvolle Ressource. Im Laufe des Tages fällt es dann immer schwerer, durchdachte Entscheidungen zu treffen.

Genau aus diesem Grunde hat Steve Jobs immer ein schwarzes Turtleneck getragen und auch Mark Zuckerberg greift nach wie vor jeden Morgen zum grauen T-Shirt, um seine wertvolle Willenskraft für wichtigere Aufgaben zu bewahren. Aber auch für die Modebewussten gibt es ein paar einfache Schritte, die dir dabei helfen produktiver zu werden, ohne jeden Tag dasselbe tragen zu müssen. Ich habe dieses Modell das erste Mal in dem Buch „Getting Things Done“ von David Allen kennengelernt und seitdem auch bei Tim Ferriss und UJ Ramdas gesehen. Hier sind die 8 Schritte für einen hochproduktiven Tag (ursprünglich von Tim Ferriss und von mir nach meinen Vorlieben angepasst).

Mit einer kurzen Besinnung am Abend, lässt du bereits über Nacht dein Unterbewusstsein arbeiten und setzt die Weichen für einen fantastischen Folgetag!

Der Vorabend

  1. Ein erfolgreicher Tag beginnt bereits am Abend zuvor. Nimm dir ein Blatt Papier und einen Stift und notiere dir deine 5 unangenehmsten Aufgaben, die du sicher schon länger vor dir herschiebst. Meist bringen diese Aufgaben ein gewisses Risiko oder auch Konfliktpotential mit sich.
  2. Gehe diese 5 Aufgaben noch einmal einzeln durch und frage dich: „Wenn ich nur einen dieser Punkte erledigen würde, wäre ich zufrieden? Wird mein Leben einfacher, sobald diese Sache erledigt ist? Erledigen sich mit dieser Aufgabe andere, unwichtigere Aufgaben von selbst?“.
  3. Nun wähle eine Aufgabe aus, die du am Folgetag unbedingt angehen möchtest und die du mindestens einmal mit „Ja“ beantwortet hast. Sollten es mehrere sein, wähle die unangenehmste Aufgabe aus.

Der Morgen

  1. Mache dir eine frische Tasse Kaffee oder Tee. Ich persönlich trinke morgens liebend gerne meinen Biohacker Coffee, der mich richtig in Fahrt bringt. (Mit den Flowgrade Essential Kits kannst du dir deinen eigenen Biohacker Coffee zubereiten).
  2. Verbringe die erste Stunde nach dem Aufstehen ohne Monitor und wenn möglich auch ohne Smartphone oder Tablet (wie du eine effektive Morgenroutine entwickelst, findest du in diesem Artikel heraus).
  3. Egal ob von zu Hause oder im Büro: Nimm dir 2 bis 3 Stunden Zeit, in denen du nicht gestört oder abgelenkt wirst. Logge dich aus Facebook aus, schalte Notifications und Signaltöne ab. Wichtig ist, dass du dir die Zeit am Stück blockst. Du brauchst diese Zeit, um in einen Flow zu kommen. Ich verwende dazu die Pomodoro-Technik und schalte für genau 25 Minuten am Stück mein iPhone auf Flugmodus. Nach 25 Minuten checke ich kurz, ob es etwas wichtiges gibt, das meine Aufmerksamkeit erfordert. Danach mache ich den nächsten 25-Minuten-Block.
  4. Nachdem du die erste größere Aufgabe erledigt hast, mache eine Pause, beantworte E-Mails, trink noch einen Kaffee. Dann gehe direkt zur nächsten unangenehmen Aufgabe.
  5. Wenn du abgelenkt wirst oder dich beim Trödeln erwischst, nur keine Panik. Besinne dich kurz, atme einmal kräftig durch und konzentriere dich wieder auf deine eine wichtige Aufgabe.

Gratuliere! Du hast eben einen produktiven Tag absolviert!

Willst du noch produktiver werden? Wenn dir bereits diese Punkte geholfen haben, dann habe ich ein paar Empfehlungen für dich!

Energie, Flow, Geist, Konzentration, Lifestyle-Tipps, Produktivität
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