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5 effektive Methoden um deinen Körper zu entgiften

Einmal im Jahr macht es Sinn, seinem Körper eine Pause zu gönnen und zu entschlacken. Viele nutzen hierfür die Fastenzeit oder eine Entgiftungskur. Aber auch schon im Alltag kannst du deinen Körper mit einigen effektiven Methoden von vielen Schadstoffen befreien.

Zum Frühlingsbeginn ist es für so mancher Ritual, ein gründliches “Cleansing”, eine “Detox” oder zu deutsch ein umfassendes Entgiftungsprogamm oder eine Entgiftungskur durchzuführen, um alle über den Winter angesammelten Schadstoffe mal wieder komplett zu entfernen und die neu aufblühende Umgebung mit einem gereinigten Körper zu begrüßen.

Eine derartige Entgiftung des Körpers macht auch immer dann Sinn, wenn man sich über längere Zeit antriebslos fühlt, die Magen-Darm-Gegend sich öfter unangenehm bemerkbar macht und verschiedene Körperteile einfach nicht mehr so mitspielen, wie man es gerne hätte.

Der Grund hierfür sind oft chronische Entzündungen, die länger unbemerkt geblieben sind. Mit unseren Tipps kannst du gleich heute noch den Schadstoffanteil in deinem Körper reduzieren und dich energiereicher und lebenslustiger fühlen!

Wie funktioniert eine Entgiftung des Körpers?

In der Regel wird während einer Entgiftung oder Entschlackung das Blut einmal komplett gereinigt. Schadstoffe, Toxine und andere ungewollte Eindringlinge werden hauptsächlich durch die Leber, aber auch über die Nieren, den Darm, die Lunge, das Lymphsystem und die Haut nach draußen befördert.

Dieser natürliche Reinigungsprozess kann dann auch durch verschiedene Methoden aktiv unterstützt werden, zum Beispiel:

  • Fasten, um den Organen eine Pause zu gönnen
  • Stimulierung der Leber, um Toxine noch effektiver abzubauen
  • Schwitzen, um Schadstoffe über die Haut auszuscheiden
  • Anheizen der Blutzirkulation
  • Aufnahme von essentiellen Nährstoffen zum Aufbau der Abwehrkräfte

Wie lange dauert die Entgiftung des Körpers?

Eine richtige Entschlackungskur dauert oft mehrere Tage bis hin zu mehreren Wochen. Zeit, die nicht jeder zur Verfügung hat.

Auch wenn es Sinn macht, seinem Körper mal eine ordentliche Pause zu gönnen, gibt es auch andere Wege, um schon im Alltag dem Körper zu helfen, sich der ungewünschten Eindringlinge zu entledigen.

5 effektive Methoden um deinen Körper zu entgiften

Schon mit ein paar kleinen Änderungen in der Lebensweise, ein paar Nahrungsmitteln und Ergänzungspräparaten kann man effektiver Toxine binden und sich wohler fühlen.

Vermeide Alkohol und iss Algen

Unsere Leber muss kräftig schuften, um Alkohol abzubauen. Auch wenn die Einnahme von hochwertiger Aktivkohle dabei hilft, Toxine zu binden und aus dem Körper zu befördern. Am besten vermeidest du einmal eine zeitlang den Genuss dieser Schwachmacher. Nimm stattdessen vermehrt schadstoffbindende Lebensmittel zu dir.

Die Algenformen Spirulina und Chlorella werden schon seit Jahren zur Ausleitung von Schwermetallen wie Quecksilber (für die Sushi-Esser unter uns) und zur Vermehrung der Immunzellen verwendet.

Beide sind mittlerweile in jedem gut sortierten Bio-Markt erhältlich.

Nimm liposomales Glutathion zu dir

Glutathion ist das stärkste, körpereigene Antioxidanz und der wichtigste Entgifter, den unser Körper selbst herstellen kann. Glutathion kann in jeder unserer Zellen gefunden werden und schützt uns vor freien Radikalen, Entzündungen und Schadstoffen.

Stress, falsche Ernährung und kleinere Infekte leeren die Glutathion-Speicher, was wiederum dauerhafte Entzündungen und Schlafprobleme verursachen kann. Eine Studie der Penn State University von 2013 hat gezeigt, dass man seine Glutathion-Speicher durch die Einnahme eines oralen Präparates auffüllen und das Immunsystem signifikant stärken kann.

Ich bin ein großer Fan von liposomalem Glutathion mit Lactoferrin als Trägerstoff, da damit die Magensäure umgangen werden kann und ein höherer Glutathion-Anteil ins Blut gelangt. Auch die Einnahme von 1 bis 2 Gramm Vitamin C mit Langzeitwirkung am Tag kann die Produktion von Glutathion ankurbeln.

Keine Sorge, nach einigen Studien kann der Körper ohne Probleme bis zu 100 Gramm Vitamin C am Tag problemlos verarbeiten und eine Überdosierung führt erstmal lediglich zu Durchfall (zugegeben, nicht angenehm aber zumindest nicht gefährlich).

Vermeide Stress im Alltag und nimm dir 10 Minuten pro Tag zum Meditieren

Stress ist eine der Hauptursachen für ein geschwächtes Immunsystem, schlechte Hormonwerte und eine generelle Antriebslosigkeit. Wandle stressige Gedanken in positive Emotionen, soweit möglich und nimm dir ein paar Minuten täglich, um zur Ruhe zu kommen.

Lese hierzu unseren Artikel über die unglaublich vielen Vorteile der Meditation und finde heraus, wie du schnell davon profitieren kannst.

Geh in die Sauna und schwitze die Schadstoffe heraus

entgiftung des Körpers

Das Saunieren erlaubt dem Körper eine gründliche aber gleichzeitig schonende Reinigung.

Die oberste Schicht der Haut kann aufquellen und weggespült werden.

Die Hitze regt außerdem den Stoffwechsel an, vermehrt die Anzahl an Immunzellen im Körper und verbessert die Atmung.

Atme tief ein und aus und fülle deine Zellen mit Sauerstoff

Tiefes Ein- und Ausatmen erhöht den Sauerstoffgehalt im Blut, liefert Energie und hilft dabei, freie Radikale und Giftstoffe zu beseitigen. Wenn wir uns in stressigen Situationen befinden, atmen wir oft zu schnell und oberflächlich.

Dadurch wird weniger Sauerstoff ein- und auch weniger Kohlendioxid ausgeatmet. Der Säuregehalt im Blut erhöht sich und die Muskeln fangen an zu verkrampfen. Das ist die Verspannung, die eintritt, wenn eine Deadline wieder einmal näher und näher rückt, das Internet aus unerklärlichem Grund ausfällt und man anfängt, panisch am WLAN-Adapter herumzudrücken.

Tief Durchatmen schafft Abhilfe

In dem Falle hilft: Mehrmals tief durchatmen, Luft in den ganzen Körper strömen lassen und Verspannung lösen. Dann den Adapter neu starten und hoffen. Probiere am besten gleich einmal die zwei Atemübungen unserer Yoga-Expertin Isabelle aus!

Auch beim Meditieren hilft die bewusstere Atmung dabei, den gesamten Körper mit Sauerstoff zu füllen und Verspannungen abzubauen.

Mit diesen 5 Tipps kannst du deinen Körper auch ohne ein zeitraubendes Detox-Programm im Alltag reinigen und von Giftstoffen befreien. Hast du noch weitere Methoden, wie du persönlich deinen Körper entgiftest?

Teile sie mit uns unten in den Kommentaren!

Allgemein, Ernährung, Geist, Lifestyle-Tipps, Meditation
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Kommentare

  • OvO

    Also das Atmen ist ein komischer Tipp.

    „Zu wenig Sauerstoff beeinträchtigt zudem unser vegetatives Nervensystem und führt zu einer Überproduktion des Stresshormons Cortisol.“

    Ähm, nein. Ohne trifftrigen Grund kann man nicht zu wenig Sauerstoff im Körper haben. Immerhin ist das Atmen ein Reflex. Regelmäßiges Lüften reicht da vollkommen aus. Einen Überschuss an Cortisol zu bekommen ist dadurch definitiv nicht möglich. Das geht nicht einfach so. Die meisten Menschen leiden ohnehin eher an einem Cortisolmangel. Es sei denn der Alltag ist so stressig dass sie kurz vor einem Zusammenbruch stehen. Und Meditation…. dazu sag ich jetzt mal nichts. Aber das ist definitiv nicht Jedermanns Sache.

    Meine 5 Tipps zum Entgiften die man in den Alltag einbauen sollte:

    1. Steige morgens in die Wanne oder in die Dusche und zwar in kaltes Wasser für maximal 15 Minuten lang. Durch die Kälte wird der Körper gezwungen sich selbst zu erhitzen. Dass ist die effektivste Methode den Blutkreislauf richtig auf Touren zu bringen. Nach 15 Minuten beginnt er zu unterkühlen. Deshalb keinesfalls länger.

    2. Trinke ausschließlich nur LeitungsWasser. Im besten Falle gefiltert.

    3. Kauf dir Luvos Heilerde, rühre davon einen Esslöffel in ein Glas Wasser und trink es.

    4. Mache Abends einen langen Waldspaziergang. Das entspannt die Psyche (besonders wenn die Sonne scheint), der Blutkreislauf wird gefördert und frischere Luft als Waldluft gibt es nicht.

    5. Suche dir einen Tag in der Woche aus und mache ihn zu deinen Fastentag.

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    • Maximilian Autor

      Hi OvO,

      danke für den ausführlichen Kommentar und die fünf exzellenten Tipps! Die Luvos Heilerde werde ich gleich mal ausprobieren. Du hast Recht, der Aspekt mit dem Cortisol war ein wenig ungenau. Ich hatte gerade noch einmal Rücksprache mit einer befreundeten Ernährungswissenschaftlerin und habe den Teil angepasst. Ich erwische mich selbst öfters dabei, dass, wenn ich hochkonzentriert bin, nicht richtig atme und Verspannungen entstehen. Sobald ich das nun bemerke, atme ich ein paar Mal sehr tief durch. Das hilft, den Kopf wieder klar zu bekommen und die Muskeln zu entkrampfen.

      Gesunde Grüße,

      Max

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      • Steffi

        Hallo Maximilian un OvO, Cortisol wird zwar nicht durch das (flachere) Atmen allein erzeugt, der Prozess ist wirklich komplizierter, aber der Zusammenhang zwischen Stressbelastung / Anspannung – flachem, oberflächlichem (überwiegend Brust-)Atmen und weiterer Muskelverspannung bis hin zu Krämpfen besteht, so wie von Maximilian beschrieben, sehr wohl. In jedem Fall ist es hilfreich, immer mal wieder darauf zu achten, von der reinen Brustatmung weg (sie ist überwiegend sympathicoton) hin zur Bauchatmung oder einer Kombination aus beidem zu kommen.

        Was mir dabei hilft – kurz mal zwischendurch – ist, für ein paar Atemzüge genau dem leisen GERÄUSCH meiner eigenen Atmung zu lauschen. Das fokussiert die Wahrnehmung und die Gedanken, die Atmung entspannt sich sehr schnell.

        Ansonsten finde ich auch die Tipps von OvO super. 😉

  • Lutz Kaiser

    Eine der wirksamsten Quellen für Entzündungen ist unser moderner Weizen. Für mein Verständnis eine Epidemie. Bitte William Davis lesen, die Weizenwampe. Eigene Erfahrungen und von Freunden und Bekannten bestätigen es. Kein Blähbauch mehr, weniger allergische Reaktionen. Ein tolles Detox-Addon!

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  • Francisca Seib

    Ich stille zur Zeit noch, wie (un) gefährlich ist es für mich, aktiv Kohle einzunehmen? Bekomme ich diese in einem Reformhaus? Danke.

    Antworten

  • Arne

    Noch effektiver als Heilerde ist Zeolith, such ein super Mittel zum bekämpfen von Darmentzündungen

    Antworten

  • Dr. Frank Espenhayn

    Hallo Maximilian. Welche Rolle spielt deiner Meinung nach Hypoxie (Höhentraining) beim Training der lieben Mitochondrien? Danke für die Antwort im Voraus.

    Antworten

    • Carolin @Flowgrade

      Hi Frank,
      danke für deine Nachricht! Wir lesen jeden Kommentar auf dem Blog von unserer tollen Community einzeln, mittlerweile bekommen wir jedoch so viele, dass wir leider nicht mit der ausführlichen Beantwortung hinterher kommen.
      Somit haben wir uns entschlossen, die Fragen aus der Community einmal im Monat in einem Podcast zu beantworten. Du kannst den Podcast hier direkt abonnieren: http://bit.ly/the-flowgrade-show und vielleicht ist deine Frage schon bald mit dabei!
      Wir verschicken außerdem jede Woche einen Newsletter, somit verpasst du auch garantiert keine Folge, trag dich dazu einfach in das Formular auf unserer Homepage ein: https://www.flowgrade.de/
      Vielen Dank & Liebe Grüße!

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  • Jenny

    Lohnt es sich, zu den hier gegebenen Tipps auch Nahrungsergänzungsmittel für eine Kur einzusetzen? Etwas wie das hier http://eatsmarter.de/abnehmen/news/detox-kur-erfahrungsbericht oder https://www.vital-fit-und-gesund.de/clean-body-detox-bodyfokus-erfahrungsbericht/

    Es gibt so viele Sachen, die hoch gelobt werden und auf den ersten Blick gut klingen. Helfen die wirklich was oder ist das nur Geldverschwendung?

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  • Nicole Bader

    Hey Max und Team,
    tolle Tipps habt ihr zusammengestellt, um den Körper fit und gesund zu halten. Das ist ja auch irgendwo Sinn und Zweck eine Entgiftung: der Körper von Schadstoffen befreien. Ich finde ihr habt eine nützliche Übersicht erstellt, einem Unerfahrenen Kenntnisse über eine Entgiftungskur zu vermitteln. Ich persönlich schreibe über Schüßler Salze, die unter anderem bei Detoxkuren angewendet werden. Ich würde mich super freuen, wenn es euch interessiert und ihr mal reinschaut: https://www.schuessler-salze-zentrum.de/schuessler-salze-ratgeber/schuessler-salze-detox/.

    Euch alles Gute!

    Viele Grüße
    Nicole Bader .

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  • CARA

    Alt bewährte Heiltees: Die Leber wird durch die nachfolgende Tees sehr angeregt: Wermut, heiß aufgebrüht, 1 TL auf 250 ml Wasser bzw. Tausendgueldenkraut am Vorabend 1 TL auf 250 ml Wasser kalt ansetzen, morgens umrühren, absieben, leicht erwärmen und vor dem Frühstück und Mittagessen 2-3 Schlucke trinken)
    Den Wermuttee trinke ich vor und nach dem Essen, vor allem, nach einem reichlichen Essen!
    Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase verlangt der Körper regelrecht nach diesen Bitterstoffen, Opa sagte immer: „Was dem Munde bitter ist dem Magen süß“ d.h. es bekommt Magen/Darm, Leber, Galle, Bauspeichdrüse.

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