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Warum das Gehirn es liebt, dankbar zu sein

Dankbarkeit ist der Schlüssel zu mehr Glück im Leben. Denken wir an die guten Dinge im Leben und sagen: „Danke!“

„Eigentlich geht es mir ja gut.“

Dieser Satz beschreibt wunderbar die Komplexität unseres Hirns. Uns kann es noch so gut gehen und doch miserabel. Wir können einen wunderbaren Tag am See unter strahlendem Sonnenschein verbringen und uns von einem einzigen, negativen Facebook Post die Laune verderben lassen. Das Gehirn braucht mehr als nur Materielles, um sich wohl zu fühlen.

Glücklicherweise gibt es eine einfache Methode, mit der wir uns selbst täglich zufrieden stimmen können. Alles was du brauchst ist ein Stift und ein Blatt Papier.

WAS SIND DREI DINGE, FÜR DIE DU DANKBAR BIST?

Eine unserer größten Gaben als Menschen ist die Fähigkeit, unsere Gedanken aktiv zu lenken. Wir können etwas oder jemandem Aufmerksamkeit schenken oder entziehen. Mithilfe dieser Fähigkeit können wir uns auch glücklicher machen. Wir müssen unsere Gedanken nur in eine positive Richtung bewegen. Und so funktioniert es: Vervollständige folgende Auflistung:

Ich bin dankbar für…*

** Hier ist eine wunderbare Gedankenübung. Versuche einmal, dankbar für etwas zu sein, dass du noch nicht in deinem Leben hast. Angenommen, du willst unbedingt in einer gesunden, glücklichen Beziehung sein. Dann schreibe “Ich bin dankbar dafür, in einer unglaublich gesunden Beziehung mit meinem Traumpartner zu sein.” Vorher solltest du diesen Traumpartner aber erst detailliert definieren. Dann lass dein Unterbewusstsein arbeiten und vergiss nicht, uns in ein paar Monaten zu schreiben, was passiert ist! 😃

WAS IST DANKBARKEIT?

Der Schlüssel zu mehr Glück im Leben ist also Dankbarkeit. Aber was genau bedeutet es, dankbar zu sein? Wikipedia nach ist “Dankbarkeit ein positives Gefühl oder eine Haltung in Anerkennung einer materiellen oder immateriellen Zuwendung, die man erhalten hat oder erhalten wird.” Dankbarkeit kann also aktiv hervorgerufen werden, indem wir diese anerkennende Haltung einnehmen. Das Resultat ist das befriedigende, wohlige Gefühl, das wir alle kennen, jedes Mal wenn wir “Danke“ sagen und es wirklich meinen. Das Gefühl könnte also auch folgendermaßen beschrieben werden:

Dankbarkeit ist die Erfahrung des Denkens an gute Dinge in unserem Leben.

Einige werden jetzt mit den Augen rollen: “Wirklich? Das ist der Tipp der Biohacker? Danke sagen???” Es klingt in der Tat zu einfach aber manchmal sind die einfachen Dinge im Leben auch die Besten. Bei der Dankbarkeit spielt auch die Wissenschaft mit.

Artikelbild Dankbarkeit 2

GLÜCKS-WISSENSCHAFTLER LIEBEN DANKBARKEIT

Eine Studie von Emmons und McCullough aus dem Jahr 2003 hat herausgefunden, dass das tägliche Praktizieren von Dankbarkeit (in diesem Falle das Aufschreiben von dankbaren Gedanken) nicht nur zu mehr Zufriedenheit, aber auch besserem Schlaf, Flexibilität und weniger physischem Schmerz. Eine weitere Studie von 2008 hat mit Gehirn-Scans sogar gezeigt, dass bereits das aktive Denken an positive Dinge in unserem Leben unseren Hypothalamus in Echtzeit beeinflusst.

Der Hypothalamus ist der kleine Teil unseres Gehirns, der sich unter anderem direkt auf unseren Schlaf, unseren Stoffwechsel und unsere Stressresistenz auswirkt. Dankbarkeit führt auch jedes Mal zu einer kleinen Ausschüttung von Dopamin, des mächtigen Neurotransmitters, der für unser Belohnungsgefühl zuständig ist.

Es bleibt folgende Schlussfolgerung: Denke täglich an positive Dinge in deinem Leben und schreibe diese in ein Tagebuch**! Du wirst sehen, diese magischen 5 Minuten am Tag werden dich langfristig glücklicher machen.

** Für alle, die eigentlich kein Tagebuch schreiben, haben wir eine wunderbare Lösung. Hole dir das beliebte Five-Minute Journal und beginne sofort damit, täglich mit ein bisschen mehr Glück in den Tag zu starten.


Kennt ihr schon den Podcast mit Emily Fletcher über Gedanken die glücklicher machen? Nein? Dann unbedingt nachholen und hier anschauen!

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