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Die Meditation und der unglaubliche Sex

Die schönste Nebensache der Welt ist für viele oft gar kein so tolles Erlebnis. Wir sind zu gestresst, planen zu viel, trauern der Vergangenheit nach und fürchten die Zukunft. Es ist Zeit, wieder im Jetzt zu leben und das Bett zu rocken. Regelmäßige Meditation kann dein Sexleben komplett verändern.

„Wenn man sich beim Sex komplett in seinem Partner verliert, dann passiert es hin und wieder, dass man sich in den Partner neu verliebt. Aber eigentlich verliebt man sich in sich selbst, verkleidet als der Partner.“ Emily Fletcher, die Gründerin von Ziva Meditation, wirkt manchmal ein wenig esoterisch. Aber die attraktive Frau steckt mich trotzdem an.

Auf meiner gestrigen Reise aus San Francisco zurück in die deutsche Hauptstadt hatte ich wieder einmal die Gelegenheit, mich durch die letzten Episoden der Tim Ferriss Show und des Bulletproof Podcasts von Dave Asprey zu hören. Ich liebe Podcasts, denn sie verschaffen mir in relativ kurzer Zeit einen meist recht tiefen Einblick in ein neues Gebiet und das oft in sehr unterhaltsamer Form. Immer, wenn ich im Flugzeug, im Auto oder in der Bahn sitze, versuche ich, mindestens einen Podcast zu hören.

Dieses Mal ist Emily Fletcher, eine ehemalige Broadway Schauspielerin und erfolgreiche Meditationstrainerin, beim Bulletproof Radio zu Gast. Emily spricht mit Dave enthusiastisch über die vielen positiven Seiten der Meditation. Meditation sei lebensverändernd, mache dich gesünder, konzentrierter und besser im … Bett! Ja, als großer Fan der Meditation freue ich mich. Denn ich weiß, dass die genannten Gründe noch einige Zweifler auf die Seite des Zen holen werden. Ein Hoch auf die Meditation und auf die schönste Nebensache der Welt.

5 Wege, wie Meditation zu unglaublichem Sex führen kann

Letztendlich sind alle 5 Gründe Begleiterscheinungen der Meditation, die sich neben vielen anderen Aspekten auch positiv auf das Sexleben auswirken. Meditation ist einfach der Kraftraum für unseren Geist.

1. Meditation liefert Energie

Der Nummer 1 Grund, warum Paare weniger Sex haben, wenn einmal die Anfangseuphorie verflogen ist, ist Müdigkeit. „Können wir heute einfach nur eine Folge „Game of Thrones“ anschauen und dann ins Bett gehen?“ Meditation gewährt dem Gehirn tagsüber eine Ruhepause. Es wird sogar gemunkelt, dass das meditierende Gehirn sich teilweise sogar mehr erholt als das schlafende Gehirn. Also, mehr Meditation ist gleich mehr Energie ist gleich mehr Sex.

2. Meditation beugt Kopfschmerzen vor

Ein weiterer oft genannter Grund und ein absolutes Cliché (aber auch Clichés haben Daseinsberechtigung) ist die Migräne. Kopfschmerzen und Migränen sind oft das Resultat von zu viel Stress im Alltag. Meditation hilft dabei, Stresshormone abzubauen und den Körper und Geist zu entspannen. Nach Miss Fletcher sind 80 % bis 90 % aller Fälle von Migränen durch Meditation heilbar. Ein entspannter, schmerzfreier Kopf ist eine super Voraussetzung für eine wilde Nacht!

3. Meditation erhöht die Fähigkeit zu „Kommen“

Wie unter Punkt 2 beschrieben, hilft Meditation dabei, den Hormonhaushalt zu balancieren. Viele Menschen verspüren zu viel Stress im Alltag, was den Cortisol-Spiegel übermäßig ansteigen lässt. Ab einem gewissen Level beeinträchtigt Cortisol die Fähigkeit von Frauen, Orgasmen zu bekommen. Bei Männern kann zu hoher Stress zu erektiler Dysfunktion führen. Beides kann sehr frustrierend sein. Also, meditiere, entspanne dich und genieße viele Höhepunkte!

4. Meditation fördert die Kreativität

Auch den Abenteuerlustigsten unter uns gehen hin und wieder die Ideen für neue „Projekte“ aus. Meditation stimuliert die rechte Gehirnhälfte, die massiv unser kreatives Denken beeinflusst. Mehr Aktivität in dieser Hirnregion lässt uns schlagfertiger werden und fördert situationsbedingtes Handeln. Wenn du dich also im Gefecht auf einmal in einer nicht vorhergesehenen Position wiederfindest, kann dir deine letzte Meditations-Session durchaus dabei helfen, aus diesem Schlamassel als kreativer Don Juan hervorzukommen.

5. Meditation verhilft dir in den Flow State

Mit der Meditation übts du die Fähigkeit, deinen Verstand zu beruhigen, im Jetzt zu leben und Vergangenes und Zukünftiges auszublenden. Für unglaublichen Sex ist es sehr wichtig, sich fallen zu lassen, sich im Moment zu verlieren und nicht an unwichtige Aufgaben oder Termine zu denken. Sich im Moment mit dem Partner zu verlieren gleicht dabei fast einer transzendenten Erfahrung, in der beide Körper in ein Bündel an Energie und Leidenschaft verschmelzen.

An einem Punk gelangen beide Partner in einen Flow State, in dem mehrere Neurochemikalien zusammenwirken und einen erhöhten Bewusstseinszustand hervorrufen. In diesem Zustand schaltet sich der präfrontale Kortex so gut wie aus und wir verlieren das Bewusstsein unseres Selbst. Wir kommunizieren auf einer anderen Ebene, nach Emily Fletcher über sogenannte Spiegelneuronen, in der wir die Kontrolle über den Moment abgegeben und uns von dem Moment kontrollieren lassen. Meditation hilft dabei, diesen „bewusstlosen“ und zutiefst angenehmen Zustand häufiger zu erreichen.

Für unglaublichen Sex brauchst du deinen Partner

Auch wenn du schon auf dem Level eines buddhistischen Mönchs bist, Sex ist immer nur so gut, wie ihn der Partner empfindet. Teile diese 5 Vorteile der Meditation mit deiner oder deinem Auserwählten und freue dich auf viele tolle nächtliche Abenteuer!

Den gesamten Podcast mit Dave Asprey und Emily Fletcher könnt ihr euch hier anhören.

Was sind deine Erfahrungen mit der Meditation? Hat sich dein Sexleben dadurch verändert? Wir freuen uns über jeden Kommentar!

 

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