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Kaffee vor oder nach dem Meditieren?

Macht die erste Tasse mehr Sinn nach oder vor dem Beruhigen des Geistes?

„Soll ich den ersten Kaffee vor oder nach der Meditation trinken?“ Ich öffne mein Notizbuch und schreibe mir die Frage auf. Gespräche in Berlin Mitte Cafés sind doch immer wieder inspirierend…

Nach einiger Recherche ist mir die Sache immer noch nicht völlig klar. Einige Blogger schwören auf die erste Tasse vor der Meditation als eine Art Trigger für die beginnende Meditationsrunde. Andere warnen, Coffein blocke für die Meditation wichtige Rezeptoren und führe sogar zu erhöhtem Stress und größerer Müdigkeit nach Abklang der Wirkung.

Macht es nun Sinn, den ersten Kaffee vor der morgendlichen Meditation zu trinken? Oder mindert das Coffein den Effekt der Meditation und führt sogar zu unerwünschten Empfindungen? Wir haben Antworten.

 

Wie wirkt Coffein eigentlich?

Coffein ähnelt auf molekularer Ebene der Neurochemikalie Adenosin, welche uns, durch Ausschüttung des schlafinduzierenden Neurotransmitters GABA, müde macht. Coffein besetzt dieselben Rezeptoren wie Adenosin und hindert das Gehirn daran, müde zu werden. Dazu führt Coffein zu einer Ausschüttung von Adrenalin und macht uns dadurch noch wacher. Zu viel davon kann ungewollt hohen Stress verursachen.

 

Wann macht Kaffee Sinn?

Kaffee am Morgen wirkt stimulierend und hilft uns dabei, in Gang zu kommen. Er kann als Teil der Morgenroutine andere Gewohnheiten triggern (mehr über die Gewohnheiten und Routinen erfährst du hier) und uns produktiver bei der Durchführung von repetitiven, weniger kreativen Arbeiten machen. Kaffee liefert Energie, die nützlich sein kann, um sich auf eine spezielle Aufgabe zu konzentrieren. Die sogenannte Mindfulness Meditation (zu deutsch Achtsamkeitsmeditation) dient oft dazu, die Aufmerksamkeitsspanne zu erhöhen und den Fokus zu schärfen. Hier (z.B. bei einer Session mit der Headspace App) kann eine Tasse Kaffee durchaus förderlich sein.

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Wann macht Kaffee keinen Sinn?

Im Gegensatz zur Mindfulness Meditation zielen andere Praktiken wie die transzendentale Meditation oder die vedische Mantrameditation darauf ab, den Geist in eine Art schlafähnliche Trance zu versetzen. Hierbei stört Coffein, indem es Chemikalien blockiert, die zur Trance verhelfen. Nach Abbau des Coffeins binden sich die noch vorhandenen Chemikalien vermehrt an die freigewordenen Rezeptoren und machen uns dann erst so richtig müde.

**Für weitere Details zur Wirkung von Meditation auf das Gehirn, höre dir die Podcast Episode mit der Meditationstrainerin Emily Fletcher an (ab Minute 37:40 geht es um den Effekt von Coffein auf die Meditation).

 

Zusammenfassung

Trinke deinen ersten Kaffee vor der Mindfulness Meditation aber nach der transzendentalen Meditation oder vedischen Mantrameditation.

Wir interessieren uns auch für deine Erfahrungen! Trinkst du deinen Kaffee normalerweise vor oder nach der Meditation?

Allgemein, Geist, Meditation
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