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Energie

Mehr Energie. Alles beginnt mit deinem Zustand.

Energie ist keine Frage von Charakter oder Disziplin. Sie ist ein Konto: Jeden Tag gehen Einzahlungen ein, jeden Tag werden Beträge abgehoben. Die meisten führen Buch über ihr Geld, kaum jemand über seine Energie.

Max Gotzler sitzt im Schnee in der Sonne, im Hintergrund ein zugefrorener See und Berge.

Foto: Maximilian Gierl

Kurz gesagt

Woher kommt mehr Energie?

Aus deinem Zustand, nicht aus deiner Disziplin. Führe eine Woche lang Buch: Was zahlt auf dein Konto ein, was hebt ab? Dann planst du eine Einzahlung fest ein und machst eine Auszahlung kleiner. Das wirkt schneller als jeder Vorsatz.

Dein Energiesparkonto

Zehn Minuten Buchhaltung.

Stell dir vor, du bist eine Bank, die mit Energie hantiert. Nimm dir zehn Minuten, am besten draußen in der Sonne, und mach eine ehrliche Bestandsaufnahme.

  1. Dein Kontostand

    Wie viel Energie hast du gerade? Kreise die Zahl ein, die dir als erstes in den Sinn kommt. 1 ist leer, 10 ist voll aufgeladen.

  2. Deine Einzahlungen

    Was zahlt zuverlässig auf dein Konto ein? Menschen, Orte, Aktivitäten, Momente.

  3. Deine Auszahlungen

    Was hebt regelmäßig Energie ab? Aufgaben, Gewohnheiten, Gedanken, Termine.

  4. Dein Dauerauftrag

    Eine Einzahlung, die du ab dieser Woche fest einplanst, mit Tag und Uhrzeit. Und eine Auszahlung, die du kündigst oder kleiner machst.

Deine Bilanz

Deine Bilanz muss nicht jeden Tag stimmen. Aber wer seine Einzahlungen kennt, ist nie lange im Minus.

Der Focus Filter

Drei Fragen vor jedem Ja.

Fokus bündelt deine Energie. Und Energie bestimmt dein Ergebnis. Stell dir vor jeder Verpflichtung, jedem Projekt, jeder Idee drei Fragen. Zwei Mal Nein heißt: weg damit.

Flow-Score bestimmen, 3 Minuten
  1. 1Gibt es mir Energie?
  2. 2Dient es meinen drei Prioritäten?
  3. 3Fühlt es sich wie ein „Hell Yeah“ an?

Eine Gewohnheit genügt

Eine Gewohnheit entscheidet selten alles. Aber die richtige verändert viel.

  1. 1

    Trigger

    Woran hängt die Gewohnheit? Nach dem Aufstehen, nach dem Mittagessen, vor dem ersten Termin.

  2. 2

    Kleinstmöglicher Schritt

    So klein, dass du ihn auch an einem schlechten Tag schaffst.

  3. 3

    Erfolgskriterium

    Woran merkst du, dass es wirkt? Ein Satz genügt.

Fragen

Kurz erklärt.

Woher kommt mehr Energie?

Aus deinem Zustand, nicht aus deiner Disziplin. Führe eine Woche lang Buch: Was zahlt auf dein Konto ein, was hebt ab? Dann planst du eine Einzahlung fest ein und machst eine Auszahlung kleiner. Das wirkt schneller als jeder Vorsatz.

Warum bin ich ständig müde, obwohl ich genug schlafe?

Schlaf ist eine Einzahlung von vielen. Wenn tagsüber mehr abgeht, als nachts hereinkommt, bleibt das Konto im Minus: zu viele offene Themen, zu wenig Licht und Bewegung, Entscheidungen, die dich Kraft kosten.

Wie entscheide ich, was ich weglasse?

Mit drei Fragen: Gibt es mir Energie? Dient es meinen drei Prioritäten? Fühlt es sich wie ein „Hell Yeah“ an? Zwei Mal Nein heißt: weg damit.

Wie viel Energie ist normal?

Es gibt keinen Normwert, nur deinen eigenen Verlauf. Im Flow-Score siehst du deine Energie neben Schlaf, Stress, Fokus und Selbstwirksamkeit, und welcher Bereich dich gerade am meisten bremst.

Was bringt mehr: eine neue Gewohnheit oder eine weniger?

Meist eine weniger. Streichen wirkt sofort, eine neue Gewohnheit braucht Wochen. Wenn du beides machst, nimm eine Gewohnheit, die klein genug für einen schlechten Tag ist.

Die anderen Bereiche des Flow-Scores

Zehn Fragen · drei Minuten

Wenn 10 volle Energie ist, wo stehst du gerade?

Flow-Score bestimmen, 3 Minuten

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