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Wie feige Mäuse wieder mutig werden – Flowgrade Show Episode 91 mit Dr. Christoph Twesten

In einer neuen Episode der Flowgrade Show erfährst du von MillionFriends Gründer Dr. Christoph Twesten, wie du die richtigen Lebensmittel für dein Mikrobiom auswählst.

"Das war richtig krass! Die Mäuse waren auf einmal mutig!" Christoph Twesten brennt mit Leidenschaft, wenn er über sein Lieblingsthema, das Mikrobiom spricht. Freut euch auf eine tolle neue Folge der Flowgrade Show!

Heute habe ich Dr. Christoph Twesten zu Gast und wir sprechen über den Darm, das Mikrobiom und die jüngsten Erkenntnisse der Lebensmittelforschung.

Der junge Arzt ist der Mitgründer von MillionFriends, eines Unternehmens, welches personalisierte Ernährungsberatung auf Basis von Stuhlproben und Blutzuckermessungen bereitstellt.

Besonders das mit den Mäusen ist wirklich super spannend...

Viel Spaß!

Das Video zur Episode

Der Audio zur Episode

Das erfährst du in dieser Episode

  1. Was sind die neuesten Erkenntnisse zur Darmgesundheit?
  2. Welche Nahrungsmittel sollte ich zu mir nehmen?
  3. Wie kann ich mein Mikrobiom gesund halten?

INHALTSABSCHNITTE

  • 01:30 - Gründe für das aufkommende Interesse an der Darmgesundheit
  • 13:30 - Interessante Korrelationen aus den bisherigen Studien
  • 18:00 - Kombination der Stuhlprobe und der Blutzucker Auswertung als Ergebnis für den Kunden
  • 21:00 - Studien über die Wirkung von Stuhltransplantationen bei Mäusen
  • 37:00 - Das Vorkommen von Top und Flop Mahlzeiten
  • 40:00 - Auswirkungen der Erkenntnisse auf Christophs Alltag
  • 45:00 - Tipps für ein gesünderes Mikrobiom
  • 01:09:00 - Wünsche für die Zukunft

Zitate aus der Episode

"Durch eine Stuhltransplantation konnte man ängstliche Mäuse mutiger werden lassen und andersrum.” - Dr. Christoph Twesten #flowgradeshow

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  • 03:00 - “Dass Darmbakterien Botenstoffe bilden, die bis ins Gehirn wirken, ist auch eine Erkenntnis der letzten Jahre.”
  • 04:00 - “Im Kern ist unser Ziel Ernährung zu personalisieren. Jeder Mensch reagiert auf Lebensmittel unterschiedlich.”
  • 05:45 - “Unser Ansatz ist, wenn man Studien über den Alltag machen und wissen möchte, was da passiert, dann muss man auch dort im Alltag ansetzen. Daher nimmt auch jeder Kunde, der bei uns die 14 Tage macht, auch an dieser Studie teil.”
  • 07:30 - “Unser Ziel ist es, dass der Körper alle Nährstoffe bekommt, die er braucht und dabei den Blutzucker so stabil wie möglich zu halten.”
  • 09:30 - “Es gibt Menschen, da hilft Protein sehr gut die Blutzucker Antwort auf Kohlenhydrate sehr stabil zu halten und zu dämpfen. Wiederum andere sprechen nicht gut drauf an, da geht der Blutzucker sogar höher. Wieder andere reagieren gut auf Fette zusätzlich. Manche können sogar beides verwenden.”
  • 14:00 - “Was wir interessant fanden, war, dass einige Personen eine Blutzucker Antwort auf Light Getränke hatten, wo kein Zucker enthalten ist.”
  • 16:15 - “Wenn man als Ziel langfristige Gesundheit hat, dann macht ein stabiler Blutzucker Sinn. Wenn man aber auf den Punkt Leistung abrufen möchte, da esse ich eine Flop Mahlzeit, die den Blutzucker steigen lässt, 2 Stunden vor dem Sport und habe dann mehr Leistung.”
  • 21:00 - “Es gab zwei Studien, die bei mir so ein Aha Erlebnis ausgelöst haben und mich zum Nachdenken über die Auswirkung unseres Mikrobioms gebracht haben. Eine Gruppe von den Mäusen war sehr mutig, die andere nicht. Dann hat man durch eine Stuhltransplantation das Mikrobiom der Mäuse ausgetauscht und auch das Verhalten der Mäuse hat sich geändert. Die ängstlichen Mäuse wurden mutig und andersrum.”
  • 27:30 - “Wenn man sich das gesamte Mikrobiom vorstellen will, kann man sagen, es ist überall. Auf der Haut, im Mund und überall sonst im Körper.”
  • 31:30 - “Präbiotika sollte man in seiner Ernährung in Form von Ballaststoffen enthalten haben und am besten so vielfältig wie möglich.”
  • 38:00 - “Man kann nicht sagen, dass es eine Top oder Flop Mahlzeit gibt, auf die jeder Mensch gut oder schlecht reagiert. Jeder ist individuell, aber es gibt Tendenzen. Es gibt zum Beispiel die Tendenz, dass viele auf Kartoffeln reagieren, aber nicht alle.”
  • 40:00 - “Meine Betrachtung auf Ernährung hat sich sehr verändert. Es gibt kein grundsätzlich schlechtes Lebensmittel, sondern es kommt auf die Situation drauf an.”
  • 42:30 - “Je mehr man sieht und an Erkenntnissen gewinnt, desto mehr merkt man, was man noch nicht alles weiß.”
  • 45:45 - “Ballaststoffe ist ein wichtiger Punkt für ein gesundes Mikrobiom. Die ausreichende Menge an Ballaststoffen zu essen ist gar nicht so leicht wie man denkt, aber auch nicht so schwer. Man sollte ungefähr 30g Ballaststoffe zu sich nehmen.”
  • 48:00 - “Genau so wichtig ist es negative Einflussfaktoren wie Süßstoffe, z.B. Aspartam, wegzulassen. Aber auch Emulgatoren, die künstlich zugesetzt werden.”
  • 01:06:30 - “Bei vielen Faktoren ist wirklich die Dosis das Gift. Z.B. Alkohol und Salz in übermäßigen Mengen schadet auch dem Mikrobiom.”

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Willst du dich mal richtig testen lassen?

Wenn du deine Empfindlichkeit gegenüber verschiedenen Lebensmitteln ermitteln und dir einen personalisierten Ernährungsplan erstellen lassen willst, dann hole dir bis 21. Oktober 2019 das MillionFriends Original Testkit mit dem Code flowgrade für 15% auf den Normalpreis von 299 Euro.

Für alle Leser in der Region Lübeck: Gerade läuft eine aktuelle Hautstudie, bei deren Teilnahme du das Programm gratis bekommst. Dazu gibt es eine hervorragende Betreuung und eine Aufwandsentschädigung bis zu 120,- Euro. Voraussetzung sind drei Termine im Studienzentrum in Lübeck. Teilnahmebedingungen findest du auf der verlinkten Seite.

Weiterführende Links

Allgemein, Balance, Ernährung, Podcast
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Kommentare

  • Joanna

    Ich habe mir vor einem Jahr ein Blutzuckermessgerät von free libre gekauft und erstmal über 2 Wochen ein Esstagebuch geführt. Das kann also jeder selbst machen, würde ich jedem Empfehlen. Fazit zu ziehen war insoweit schwer, dass bei einer abwechslungsreichen Ernährung der wichtigste Faktor bei mir die Lebensmittelkombination war. Ein Obststück trieb den Zucker schnell nach oben, war aber auch schnell runter, aß ich dazu Erdnussbutter war der Anstieg zwar nicht so hoch, aber es dauert viel, viel länger bis es wieder runter ging. Dann gibt es noch sowas wie resistente Stärke, z.B. gekochte und dann gekühlte Kartoffeln haben ganz anderen Einfluss auf den Blutzucker als gerade gekochte.

    Antworten

  • Pingback: Der Darm -

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